Pulverbeschichtung

 

Pulverbeschichtung auf höchstem Niveau:

Für Stahl, feuerverzinkten Stahl oder Aluminium; egal ob Klein- oder Großteil, Innen- oder Außenbereich - auch für Privat. In einer Großteilebeschichtungsanlage bieten wir unseren Kunden eine flexible qualitätskonforme Bearbeitung. Angefangen von der mechanischen Vorbehandlung ( z. B. verputzen, strahlen oder sweepen) über eine nasschemische Vorbehandlung (phosphatieren, beizen, VE-Spülen, no-rinse-Verfahren etc.) bis zur Endbeschichtung mit den modernsten Pulverlacksystemen.

 

Wichtige Kundenhinweise finden Sie hier.

 


Maximale Abmessung:

Bauteile können beschichtet werden, wenn sie mittig aufgehängt in den unten dargestellten Quader passen. Bitte Zuschläge beachten!

Länge: 9.200 mm
Breite: 3.000 mm
Höhe:  3.200 mm
max. Stückgewicht: 3.500 kg

 

 

 

 


Vorbehandlung

  • Die Haftfestigkeit der Beschichtung wird nachhaltig bestimmt durch die Qualität der eingesetzten Oberflächenvorbereitung.
  • Damit Ihre Werkstücke ein dauerhaftes gutes Aussehen erhalten, erfahren Sie bei uns eine umfassende Vorbehandlung.
  • Sowohl zuvor gestrahlte wie ungestrahlte Werkstücke werden zunächst gereinigt, entfettet und phosphatiert (Korrosionssschutz).
  • Soweit Verschmutzungen wie z.B. Rost, Zunder, Fette und Öle nicht durch die Vorbehandlung beseitigt werden können, wird die Verunreinigung nach Rücksprache mit Ihnen mechanisch oder von Hand entfernt.

 

Umwelt

  • Da bei dem elektrostatischen Pulverbeschichtungsverfahren keine Lösungsmittel eingesetzt werden und eine fast verlustfreie Ausbeute des eingesetzten Pulverlacks zu erzielen ist (ca. 98%), ist das Verfahren die überragende ökologische Beschichtungstechnologie schlechthin.
  • Zudem bietet es eine hohe Wirtschaftlichkeit, zahlreiche Verarbeitungsvorteile und eine außerordentliche Resistenz gegenüber Umwelteinflüssen aller Art (Kratz-, Stoß- und Korrosionsschutz).

 

Wichtige Hinweise

  • Zunder: Hier gilt grundsätzlich das Gleiche wie beim Rost: Die Haftfestigkeit ist sehr gering und deshalb muss Zunder vor der Beschichtung ebenfalls durch Strahlen restlos beseitigt werden.
  • Rost ist mit einer der größten Negativfaktoren bei der Pulverbeschichtung. Er verhindert eine gute Vernetzung des Pulverlackes mit dem Grundmaterial mit der Folge, dass die Haftfestigkeit der Beschichtung nicht gewährleistet ist. Verrostete Teile müssen vor der Beschichtung gestrahlt werden. Deshalb sollten Sie bei der Lagerung Ihres Rohmaterials - auch Aluminium und Zinkteile können „rosten“ - stets darauf achten, dass sich kein Rost bilden kann.
  • Fett, Silikon, Aufkleber, Klebeband, Edding u. ä.: Bei fettigen und öligen Teilen kommt es gleichfalls zu einer deutlichen Verringerung der Haftfestigkeit der Pulverlackschicht. Ebenso kann während der Beschichtung austretendes Wasser, Öl oder Fett aus Hohlräumen (z.B. aus Rohren, Lagerbuchsen etc.) zu einer Fehlbeschichtung in Form von erheblichen Verlaufsstörungen in der Lackschicht führen. Sind die Teile in irgendeiner Weise mit Silikon behaftet oder damit in Berührung gekommen, kommt es ebenso zu fehlerbehafteten Beschichtungen. Aufkleber und Klebeband hinterlassen nach deren Entfernung Spuren von Kleberückstände, die nur schwer und nur mit erheblichen Aufwand zu entfernen sind.
  • Kennzeichnungen der Teile mittels Edding führen zu einer chemischen Reaktion mit dem Material und scheinen fast bei allen Pulverlackschichten anschließend durch. Da diese zudem wasserfest sind, können Sie im Rahmen der Vorhandlung auch nicht abgewaschen werden. Deshalb sollten Teile mit anderen Methoden gekennzeichnet werden.
  • Schweißnähte: Rückstände an Schweißnähten, wie z. B. Verglasungen, Löcher oder Undichtigkeiten (Austreten von Flüssigkeiten während des Einbrennvorgangs), führen immer zu erheblichen Beschichtungsproblemen und müssen daher stets vorher beseitigt werden. Ebenso haben sich in der Vergangenheit Rückstände von Schweißsprays auf Silikonbasis als großes Problem für die Pulverbeschichtung herauskristallisiert.